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Unser
Kurztrip nach Schottland begann in Edinburgh - wir konnten einen
Tag und eine Nacht lang die Atmosphäre des Internationalen
Festivals mit dem "Military Tattoo" geniessen - es war
unbeschreiblich.
Am nächsten Tag hatte der "Scottish Kennel Club" seine Championship Show. Unsere Freundin Alison Kenny startete mit "Millingford Northern Rock", dem Wurfbruder unserer "Rose"; er wurde Rassebester und drittbester Niederläufer. Ute Luig startete mit dem andern Bruder "Northern Star (Sirius)". Er wurde 2. in "junior dog". Ute´s Flash stand in der "open dog" auf dem dritten Platz. Das waren schöne Erfolge.
Tags darauf
fand in der Nähe von Stirling die Championship Show 2008 vom
Scottish Terrier Club (Scotland) statt. Dort waren NUR Scotties
am Start. Es war eine Freude die schönen Hunde ganz aus der Nähe
zu sehen. In der Klasse "open dog" starteten auch Ute´s Regulus
und Flash. Regulus kam auf den 3. Platz und Flash konnte noch
vor ihm auf dem 2. Platz stehen. Flash wurde in´s englische
Zuchtbuch aufgenommen und hat sich lebenslang für die Cruft´s
qualifiziert. Es war mehr als wir erwartet hatten !
Die Ausstellung verlief in einer freundlichen, angenehmen Atmosphäre. Am Abend feierten wir dann alle mit Mike Magee und Bettina Stemmler, "unserem" Schweizer Filmteam, das auch die Ausstellung gefilmt hatte, in einem Pub. Tags darauf war Glamis Castle das Ziel. In den herrlichen Parkanlagen konnten sich die drei Clansmänner aus Deutschland mal so richtig austoben. Die Scotties waren an diesem Tag die Attraktion im Schloss! Mike filmte im Schloss . Wir konnten ihn begleiten und einiges aus einer anderen Perspektive sehen. Hier trennten sich unsere Wege und wir hatten noch vier Tage um einen Eindruck von Schottland zu gewinnen. Mit einem Mietauto ging das trotz Linksfahren auch problemlos. (Ich war mutig und hab mich zum ersten Mal in England ans Steuer gesetzt - mein Beifahrer war noch viel mutiger und ist mitgefahren....) Und so fuhren wir von Glamis Castle über Stirling zum Loch Lomond, Fort William, ins Rannoch Moor (der Urheimat unserer Scotties), dem herrlichen Glencoe bis zum sagenumwobenen Loch Ness. Dort fanden wir ein uriges, kleines schlossähnliches Hotel. Das wurde der Ausgangspunkt für unsere Touren durch die Insel Skye und nach Plokton, einer kleinen verträumte Hafenstadt, in der es neben Hortensien und Rosen sogar Palmen gab. Auch Inverness und die vielen, von Fotos bekannten Schlösser, waren sehenswert. Doch die Natur mit den Schafen, der blühenden Heide und dem Meer hat uns mehr beeindruckt. Die Landschaft ist so abwechslungsreich, dass wir das Gefühl hatten im Theater zu sein und hinter jeder Kurve gab es ein neues Bühnenbild! Aber der unvermeidliche Nebel, der mit den Wolken, dem strahlend blauen Himmel und der Sonne im rasanten Tempo um die Herrschaft im Moor und den Highlands kämpfte, wird uns unvergessen sein !!!
Eins steht
fest: dieser Streifzug durch die Heimat unserer Scotties ist
wiederholungsbedürftig...
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